Voraussetzungen für die Einbürgerung:

  1. Lange Aufenthaltsdauer: 8 Jahre, mit Integrationskurs 7 Jahre
  2. Rechtmäßiger Aufenthalt: Für EU-Bürger oder eine unbefristete und nicht eingeschränkte Aufenthaltserlaubnis.
  3. Bekenntnis zum Grundgesetz: Unterschrift unter die Loyalitätserklärung zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, überprüft durch die Verfassungsschutzbehörde
  4. Gesicherter Unterhalt: Bewerber müssen für ihren eigenen Lebensunterhalt und den ihrer Familie ohne staatliche Unterstützung sorgen können, dürfen also keine Sozialleistungen erhalten. Ausnahme: Betriebsbedingte Kündigung oder Betreuung kleiner Kinder.
  5. Sprachkenntnisse: Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift durch:
    – erfolgreichen Besuch einer deutschsprachigen Schule
    – oder Zertifikat Deutsch (Niveau B1)
    Ausnahme: Alter oder Krankheit
  6. Einbürgerungstest: Zukünftige Neubürger müssen auch über die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland Bescheid wissen. Ein deutscher Schulabschluss ersetzt den Test.
  7. Keine Vorstrafen: Wer wegen einer schweren Straftat verurteilt worden ist, kann nicht eingebürgert werden. Das gilt auch für noch nicht abgeschlossene Gerichtsverfahren. Ausnahmen gibt es nur bei geringfügigen Strafen.